Message V4 Allemand

Wir wenden uns voll Freude den Besuchern unserer Webseite zu, um die wunderbaren Werke Gottes in unserer Diòzòse zu teilen.

Fahren wir mit den Priestertagen (vom 18 bis 21 August 2009) fort, nach denen die Versammlung GAR folgte (vom 22-24 August 2009).

Aus diesen Treffen ist eine Vereinstimmung fùr eine Erneuerung hervorgekommen. Wir sind aber sicher dass diese Erneuerung in einer gewissen Anknùpfung zu finden ist:”An der alten Schnur knùpft man die neue an.” Eindeutig zu erkennen ist dass die Diòzòse Idiofa in ihren Archiven und Infrastrukturen Potenzialitàten zeigt, die unbedingt ausgenùtzt werden mùssen.

Die erwùnschte Erneuerung betrifft den Geist und deshalb das Herz.

" Beto ta bonga kana ntima na beto me bonga ."

(Wir ùbersetzen: “Wir werden uns verbessern wenn unser Herz sich àndert”).

Papst Benedikt XVI, in seiner Enzyklika “Caritas in Veritate”, hat die Kraft der Liebe unterstrichen die im Stande ist auch Berge zu versetzen.

Ja, unsere Schwierigkeiten sind viele und sie sind bekannt. Aber unsere Mòglichkeiten sie zu ùberwàltigen sind ebenso gross.

Mein nicht formaler Besuch von Idiofa nach Matshi,  durch Mwilambongo, Kipuku, Koshibanda…  und mein kanonischer Besuch im extremen Norden der Diòzòse (Bulwem, Mbeo, Kalo, Mateko, Mokala, Longwama, Eolo, Panu e Mutoy) nach der Eròffung der Schuljahres im Seminar (minor) von Laba am 1 Oktober 2009 …, haben meine Passion zu dienen gestàrkt und auch meine Ueberzeugung zu gewinnen.

Die Reise nach Matshi war von der Sorge motiviert 3 Missionsschwestern der Kongregation des Heiligsten Herzens Mut zu machen. Unter diesen Schwestern sind zwei aus Indien und eine aus dem Kongo. Diese improvisierte, aber sehr sinnreiche, Reise war das Echo eines bischòflichen Ministeriums das sich nicht in Formen verschliesst.  Hier und da wurde mir gesagt:”Man hàtte mich anmelden sollen”. Nicht immer melden wir an: " Pisekopo ke nzenza ve . Yandi ke mpangi na kati ya bampangi. Diocèse kele bwala na yandi ." ( Wir ùbersetzen:”Der Bischof ist kein Fremder. Der Bischof ist ein Bruder unter den anderen. Die Diòzòse ist sein Haus”.)

Es war fùr mich eine grosse Freude einige in Arbeitskleidung anzutreffen. Aber ich habe gelitten einige Absenzen festzustellen (gerechtfertigt vielleicht). Ich bevorzuge Ironie zu machen: “Vielleicht wàre es besser gewesen mich anzukùndigen um jeden an seinem Arbeitsplatz vorzufinden!”

Die zweite Reise, mit òffentlichen Karakter, habe ich zum Anlass des neuen Schuljahres zum Seminar (minor) von Laba vorgenommnen, am Tag des Festes der heiligen Theresia vom Kinde Jesu, die die Patronin dieses “Vivaio” ist.

Das Seminar ist und bleibt das geliebte Stùck des Bischofs. Mit grosser Feude haben wir in diesem Erziehungswerk “Alma Mater”

die Schùler, die Professoren und die Mitarbeiter angetroffen.

 Wir haben auf die Wichtigkeit der Zeit des Studiums hingewiesen und die Notwendigkeit diese Zeit gut zu nùtzen. Wir haben die Jugendlichen daran erinnert dass was sie heute lernen werden sie in der Zukunft finden und nùtzen. “

Die dritte Pastoralreise hat uns ins Vikariat von Mateko im extremen Norden gefùhrt. Ich haben diese grosse Diòzòse mit meinen Fingern berùhrt. Dieser Besuch hat sich mit dem Sakrament der Konfermation bereichert, die ich mit grosser Freude mehr als 1.700 Personen, unter denen grossteils Jugendlichen, verliehen habe.

Herzliche Aufnahme, lebendige Zelebrationen, echte Austausche, freundliche Mahlzeiten… viele Aspekte die diese Pastoralreise ausgezeichnet haben.

Ein Schwerpunkt unseres Besuches war die Zusammenkunft mit dem Vorgànger Mons. Louis Mbwol Mpasi in seinem Dorf, wo er sich mit einigen Tàtigkeiten zur Entwicklung des Landes einsetzt.

Im Grossen und Ganzem waren es schòne kirchliche Momente mit tiefer Freude, die mir geholfen haben die Schwierigkeiten der Strassen zu vergessen.   

Um auf diesen letzten Aspekt zurùckzukommen, wie ihr im Film sehen kònnt, in gewissen Orten sind die Strassen fast unbefahrbar.

Mit grossen Schwierigkeiten kann man mit dem Jeep vorankommen. Deshalb kann man leicht verstehen dass die Jeep die wir fùr die Pastoralfahrten gebrauchen nicht lange leben! (Hiermit wenden wir uns an alle die grosszùgig Hilfe leisten, aber sich wunderen dass die Fahrzeuge nicht lange halten).

 Es gibt viele Grùnde hoffnungsvoll und positiv zu sein. Die Diòzòse Idiofa muss sich der Zukunft zuwenden. Die Zukunft liegt in den Werten der Freundschaft, Gegenseitigkeit, Kompetenz und Fàhigkeit…

Wir sind berufen aus unseren Engstirnigkeiten herauszukommen.

Die Erneuerung liegt im rationalen Gebrauch unserer Verschiedenheit.

 

+ José Moko Ekanga,

Bischof von Idiofa

Diocèse d'Idiofa3721, Avenue St.ChristopheB.P.8251 Kinshasa I,  Rep.Dém.du Congo